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SpannungskopfschmerzFast 90 % der Bevölkerung lernt im Laufe ihres Lebens Kopfschmerzen kennen. Treten die Beschwerden beidseitig auf und werden als leicht bis mittelschwer empfunden, handelt es sich wahrscheinlich um einen Spannungskopfschmerz. Viele Patienten vergleichen den Schmerz mit einem ziehenden "Ring um den Kopf" Im Gegensatz zu Migräne hat erhöhte körperliche Aktivität keine Auswirkung auf den Spannungskopfschmerz, während beispielsweise Stress das Auftreten der Schmerzen begünstigen kann. Häufige Migräne-Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen kommen nicht vor, Licht- oder Lärmempfindlichkeit, nicht aber beides, kann vorhanden sein. Treten die Beschwerden an mehr als 15 Tagen im Monat über mindestens drei Monate auf, spricht man von einem chronischen Spannungskopfschmerz. Um dem unangenehmen Schmerz zu begegnen, greifen viele Betroffenen zur Selbsthilfe. Sie schlucken oft wahllos und unbetreut Medikamente, die jedoch bei übermäßiger oder zu langer Einnahme unerwünschte Aus- und Nebenwirkungen haben können. Grundsätzlich gilt: Zur Behandlung von Kopfschmerzen, die häufiger als einmal im Monat auftreten, sollten Sie ärztlichen Rat einholen. Nur so ist eine genaue diagnostische Zuordnung Ihrer Beschwerden möglich, welche die Voraussetzung für eine gezielte Therapie darstellt. |
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