Werde ich ernst genommen

Marion K.:

Mein Problem ist es, dass ich abgefertigt werde. Es heißt, ich muss jederzeit wieder mit einem Migräneanfall, der sich als Schlaganfall herausstellt, rechnen. Ich muss Blutverdünnungsmittel einnehmen und habe das gefühl das sich keiner so recht damit befassen will. Was kann ich tun?

Expertenantwort.:

Die Tatsache, dass Ihnen Blutverdünnungsmittel verschrieben wurden, zeigt, dass sie in regelmässiger Kontrolle sind, was in Ihrem Fall sehr wichtig ist. Wir empfehlen Ihnen DRINGEND, sich mit einem Nervenfacharzt in Verbindung zu setzen.

 


Haimo W.:

 

Meine Eltern auch ich leiden seit dem ich denken kann an Migräne, das allerschlimmste aber ist wenn man im Krankenstand gehen muss und dann zum Chefarzt geladen wird und dort behandelt wird wie ein Tachinierer und Arbeitsscheuer Mensch und man zu hören bekommt das man sich alles nur einbildet damit man frei hat und nicht zur Arbeit gehen muß und überhaupt kein Verständnis aufgebracht wird aber die alkoholabhängigen sind dagegen sehr arm obwohl sie sich das selber zufügen. Unser einer kann ja nicht dafür das man das in die Wiege gelegt bekommt. Bitte um Unterstützung dafür um nicht immer diesen Stempel aufgebrummt zu bekommen. L.G.



Expertenantwort:

Es ist selbstverständlich, dass die Migräne eine zwar nicht bedrohliche aber ernst
zu nehmende Erkrankung darstellt, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
zu jenen Erkrankungen gezählt wird, die (zumindest für einige Stunden) ein
Höchstmaß an Belastung und Funktionseinschränkung mit sich bringen. Kein
vernünftiger Chefarzt wird einen Patienten während einer Migräne-Attacke als
Tachinierer einstufen, wobei selbstverständlich zwischen den Attacken eine volle
Arbeitsfähigkeit besteht. Es geht aus Ihrem Schreiben nicht hervor, ob und welche
Therapie Sie erhalten,  jedenfalls sollten Sie sich mit einem Nervenfacharzt Ihres
Vertrauens diesbezüglich beraten.


 

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